Arbeitskonflikt: Mit der Öffentlichkeit die Angst kompensieren

Von ,
23. Oktober 2021

Im kleinen Städtchen Solothurn wehrten sich im Sommer Angestellte eines Reinigungsunternehmens erfolgreich gegen miese Arbeitsbedingungen. Beteiligt waren die FAU und IWW. Wir haben mit Marc Berger von den Wobblies über den Kampf gesprochen: was sich aus der Basisarbeit lernen lässt und welche Schlüsse man aus dem Kampf ziehen kann.

Weiter lesen

Was tun in Zeiten der Schwäche?

Von ,
16. Oktober 2021

Im sozialrevolutionären Milieu dominiert die Auffassung, dass eine Revolution einzig aus spontanen Kämpfen resultieren könne. Allerdings wären die Massenbewegungen des frühen 20. Jahrhunderts ohne die Vorarbeit der sozialdemokratischen Bewegung nicht möglich gewesen. Nur durch Organisationen können die Proletarisierten als Klasse handeln. Die Bildung zu einer politisch selbstständigen Klasse ist mit der Partei als politischer Form verbunden. Ein Debattenauftakt.

Weiter lesen

Sich selbst unregierbar machen, um zu regieren

Von ,
18. September 2021

Auf die ausgebliebene Revolution von 1968 folgte eine schier endlose Konterrevolution, die unsere ebenso endlose Gegenwart schuf. In seiner Studie "Die unregierbare Gesellschaft" untersucht der französische Philosoph Grégoire Chamayou die erste Phase dieser kapitalistischen Restauration in den 1970er Jahren. Er eröffnet damit nicht nur einen neuen Blick auf den Beginn unserer Epoche, es lassen sich mithilfe der Studie auch die politischen Logiken besser nachvollziehen, die hinter der Verwaltung der Coronakrise stehen.

Weiter lesen
Archiv abonnieren