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Das Leugnen der Realität und die Realität des Leugnens

Von ,
23. Januar 2022

In manchen Ländern haben sich neben Querdenkerinnen, Esoterikern und Rechtsextremen auch Teile des antiautoritären Milieus gegen Maßnahmen im Umgang mit der Covid-19-Pandemie gestellt oder die weltumspannende Gesundheitskrise gleich ganz in Zweifel gezogen. Indem die Autorinnen und Autoren der Frage nachspüren, was diese Krise und der Umgang mit ihr über den Kapitalismus der Gegenwart, den Staat, die Subjekte und die Bedingungen für ihr Denken und ihre Kämpfe verrät, treten sie der allgemeinen Konfusion in Teilen der Linken entgegen.

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Class Power!

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13. Januar 2022

Sie leben, arbeiten, organisieren und kämpfen seit einigen Jahren in Greenford (London), einem wichtigen Knotenpunkt in der Ökonomie der Großstadt. Nun haben die AngryWorkers ein Buch über ihre Erfahrungen geschrieben. Wir veröffentlichen das Vorwort zur deutschen Ausgabe, die im März 2022 erscheint.

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Anmerkungen zur Organisations- und Strategiedebatte

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16. Dezember 2021

Dieser Beitrag plädiert dafür, sich nicht im Streit um die Interpretation der Geschichte der Arbeiter:innenbewegung zu verlieren sondern sich auf die gegenwärtigen Verhältnisse zu konzentrieren. Auch wenn es kaum eine selbständige Bewegung der Lohnarbeiterinnen gibt, sollten Kommunisten die Sektiererei überwinden, den Zusammenschluss anstreben und Forderungen der Tagespolitik mit langfristigen Zielen sozialer Revolution verbinden.

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Keine Mystik in Zeiten der Schwäche

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10. Dezember 2021

In dieser Replik auf den Debattenbeitrag „Was tun in Zeiten der Schwäche?“ zeigen wir einige Schwierigkeiten in der Argumentation auf, mit der die Genoss:innen ihr Plädoyer für Partei und Programm begründen. Mit der Kritik wollen wir weiterführende Fragen anregen, um die sich unsere Strategie- und Organisationsdebatte drehen sollte.

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Die Herausbildung der deutschen Sozialdemokratie

Der dritte Teil der Reihe zur Geschichte der Arbeiter:innenbewegung befasst sich mit den Vorläufern der Sozialdemokratie in Deutschland. Aus dem aufblühenden Vereinswesen gehen erste Versuche der Arbeiter:innenklasse hervor, sich politisch selbständig zu organisieren. Trotz fortbestehender Differenzen kommt es 1875 zur folgenreichen Vereinigung der deutschen Arbeiter:innenbewegung in Gotha, die die Bedingungen für das Anwachsen der deutschen Sozialdemokratie schafft.

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Ungenau und Dogmatisch

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20. November 2021

Das sozialrevolutionäre Milieu stehe strategisch planlos da, weil es falschen Annahmen über Spontaneität und Organisation aufsitze, hieß es kürzlich in dem Beitrag »Was tun in Zeiten der Schwäche?« auf diesem Blog; an der Form der Partei komme man nicht vorbei, wenn man die Bildung des Proletariats zur politisch selbstständigen Klasse fördern will. Diesen Überlegungen widerspricht der folgende Debattenbeitrag.

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Urbanismus, Spektakel und Besetzungen

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13. November 2021

Sind besetzte Häuser mehr als subkulturelle Rückzugsorte für einen selbstreferenziellen Aktivismus? Anlässlich des siebzehnten Geburtstages eines der bekanntesten besetzten Häuser Griechenlands untersucht die Gruppe Antithesi (Athen) das Werk von Guy Debord, der ausgehend von seinem Begriff des Spektakels eine Kritik am Urbanismus, der Atomisierung der Menschen in den urbanen Zentren und an den Klassenverhältnissen entwickelte. Hausbesetzungen sind demnach eine praktische Kritik am Urbanismus, Versuche, sich Raum und Zeit wieder anzueignen.

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